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Sprache und Kommunikation

Der Arbeitsbereich ‚Linguistik: Sprache und Kommunikation‘ am Institut für Anglistik/Amerikanistik befasst sich mit der Analyse der modernen englischen Sprache als Zeichensystem und Instrument der zwischenmenschlichen Kommunikation. Dies umfasst die Beschreibung aller wesentlichen Aspekte des Sprachsystems ebenso wie die Interpretation und Verwendung natürlicher Sprache (Semantik und Pragmatik).

Das Englische wird dabei aus vergleichender Perspektive betrachtet. Ein wichtiger Schwerpunkt des Arbeitsbereiches liegt daher auf der kontrastiven Linguistik Englisch-Deutsch. Internationale Studierende können ihre eigenen Sprachkenntnisse einzubringen, in Seminaren ebenso wie in Qualifikationsarbeiten und studentischen Projekten. Auf diese Weise wird die Untersuchung der englischen Sprache in einen noch breiteren Kontext -- in einen sprachtypologischen nämlich -- gestellt. Die Sprachtypologie befasst sich mit den Mustern und Grenzen der Variation weltweit und stellt einen wichtigen Referenzrahmen für das Verständnis einzelner Sprachsysteme dar.

An unserem Institut verfolgen wir einen theoretisch informierten, empirischen Ansatz, der auf reichhaltig annotatierte Texte (Korpora) zugreift. In Forschungsprojekten wurden Methoden (einschließlich Software) entwickelt, die es uns erlauben, Mehrebenenannotationen effizient manuell zu erstellen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, komplexe Annotationen (z.B. auf satzsemantischer Ebene) zu automatisieren.

In den letzten Jahren wurden die folgenden drittmittelfinanzierten Projekte am Lehrstuhl für Sprache und Kommunikation durchgeführt:

Durch das Interesse an sprachtypologischen Fragestellungen waren Mitglieder unseres instituts auch an Dokumentationsprojekten in Papua Neuguinea beteiligt: